Lippe-Carport Logo

Thema Baugenehmigung

Brauche ich für Carport, Garage, Mehrzweckbau eine Baugenehmigung?


Foto Baugenehmigungsformular

Baugenehmigung:

Unterschiedliche Regeln für Carports

| nz (CF), helack

In Deutschland brauchen Häuslebauer für jede bauliche Veränderung zunächst eine Baugenehmigung und da stellt der Bau eines Carports keine Ausnahme dar. Allerdings ist eine Genehmigung nicht überall Pflicht. Hier erfahren Sie, was Sie beim Bau eines Carports beachten sollten.

 

Carports sind prinzipiell genehmigungspflichtig

Ein Carport stellt im Allgemeinen eine feststehende bauliche Veränderung dar und ist deshalb prinzipiell genehmigungspflichtig. Trotzdem gibt es Ausnahmen: Wer für was eine Baugenehmigung braucht, ist bundesweit nicht einheitlich geregelt, sondern Sache der Bundesländer. Sogar einige Städte und Gemeinden haben eigene Auflagen für die Errichtung von Carports.

Bevor Sie einen Carport bauen, sollten Sie mit einer genauen Skizze beim Bauamt vorbeischauen. (Quelle: Sommer/imago)

Vielen Gemeinden kommt es beispielsweise auf die Größe des gebauten Objekts an, wie "Wallstreet-Online" berichtet. Manche kleinen Carports können dabei schon mal durch das Raster fallen und ohne Genehmigung errichtet werden. Entscheidend ist also die Größe der Bodenfläche. Oft ist es auch möglich, eine Unterstellmöglichkeit zu bauen, allerdings nur mit einem Flachdach und nicht mit einem Spitzdach.

 

Ohne Baugenehmigung Carport errichten?

 

Ein Carport, das ohne entsprechende Genehmigung gebaut wird, kann zum Problem werden – zum Beispiel wenn sich Nachbarn beschweren oder das Bauamt anderweitig auf das Vorhaben aufmerksam wird. Liegt dann bei der Überprüfung keine Genehmigung vor, muss der Carport im schlimmsten Fall wieder abgebaut werden. Viele Gemeinden greifen hier streng durch. Auch bei Einhaltung der Mindestabstände zum Nachbargrundstück empfiehlt es sich, das Gespräch mit dem oder den Nachbarn zu suchen. Streit entsteht schließlich oft aus Missmut oder Neid, und dem kann so vorgebeugt werden. Es soll ja auch vorkommen, dass der Nachbar die Baubehörde informiert, wenn ihm ein Bauwerk nicht gefällt. Deshalb sollte man auf keinen Fall einfach drauflosbauen, denn im Extremfall drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch teure Nachgenehmigungsverfahren oder sogar eine Abbruchverfügung .

 

Tipp: Bevor Sie das Baumaterial für Ihren Carport kaufen, informieren Sie sich bei der zuständigen Baubehörde, welche Auflagen zu erfüllen sind.

 

Den Bauantrag gut vorbereiten

 

Da die Bauverordnungen von Bundesland zu Bundesland variieren, ist es nicht möglich, eine allgemeingültige Auskunft über benötigte Formulare zu geben. Nähere Informationen zu Ihrem Bauantrag erhalten Sie beim zuständigen Bauamt, wo Sie auch erfahren, welche Unterlagen Sie für Ihren Antrag benötigen.

 

In der Regel ist jedoch eine Baubeschreibung nötig sowie ein Auszug aus der Flurkarte mit einem Lageplan im Maßstab 1:500, der nicht älter als zwei Jahre ist. Diese Unterlagen bekommen Sie beim Vermessungsamt. Zudem ist eine Bauzeichnung des Carports notwendig: Grundriss, Schnitt und Ansichten. Dazu benötigen Sie die beim Bauamt erhältlichen Antragsformulare. Das Bauamt kann Ihnen letztendlich auch mitteilen, ob Ihr Carport genehmigungspflichtig ist und was es beim Bau sonst noch zu beachten gibt.

 

Tipp: Bei vielen Herstellern erhalten Sie Unterlagen für Ihren Bauantrag, beispielsweise eine Bauzeichnung, eine Baubeschreibung und Angaben zur Statik des gewünschten Carports.

 

Bau des Carports erst nach Genehmigung starten

 

Erst wenn Sie alle Informationen eingeholt haben, lohnt es sich, mit dem Eigenbau wirklich anzufangen. Denken Sie auch daran, den Mindestabstand zum Nachbargrundstück einzuhalten oder gegebenenfalls eine schriftliche Einwilligung Ihres Nachbarn einzuholen.

Ähnliche Vorschriften, zum Teil sogar noch strengere, gelten im Übrigen auch für den Bau neuer Garagen, größerer Gartenhäuser und für viele weitere kleine Bauvorhaben.

 

Quelle: T-online Ratgeber Häuslebauer

 


Lippe-Carport Logo

Nutzen Sie unseren LIPPE - Bauantrag-Service

Unsere Architektin bereitet den Baugenehmigungsantrag für Sie vor.


Bauantrags-Service

Was die Architektin zur Bearbeitung Ihre Bauantrages von Ihnen benötigt:


Das genaue Bauantrags-Verfahren, die zuständige Behörde und die erforderlichen Unterlagen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. In der Regel brauchen Sie zur Beantragung einer Genehmigung folgende Unterlagen:

  • einen Lageplan im Maßstab 1:500, der nicht älter als zwei Jahre ist (Katasteramt)
  • eine Flurkarte, ebenfalls nicht älter als zwei Jahre (Katasteramt)
  • ein Antragsformular (Bauamt, Gemeinde, evt. auch aus dem  Internet der jeweiligen Gemeinden herunterzuladen)
  • bei Carports, Garagen mit Wandanschluss oder direkt neben der Hauswand die Hausansichten 1:100

Nach diesen Unterlagen bereitet die Architektin die kompletten Bauantragsunterlagen 4-fach für Sie unterschriftsreif vor

und übersendet Ihnen die Pläne mit Antragsformular zur Unterschrift und Weitergabe an das für Sie zuständige Bauamt. 

Für diese Leistung berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von Euro 297,50.

Sonderleistungen wie Geländeschnitte, Entwässerungspläne, Freistellungsanträge, Baulasterklärungen, Mauer- u. Bewehrungspläne etc. können auf Anfrage erstellt werden. Dabei fallen evtl. Mehrkosten an. 

Planunterlagen können gesendet werden an: info@lippe-carports.de oder auch an Lippe-Carports Bauantragservice FAX-Nr. 05234 - 202.542


Lippe - Carports.de Bauantrag-Service

Bauantrags-Service

Wir kümmern uns um Ihren Bauantrag.

Telefonieren
Fachberater anrufen.
Email an uns

Klicken Sie auf den Button und mailen

Sie uns mit unserem Kontaktformular

Ihre speziellen Wünsche. Wir antworten schnellstmöglich.




Lippe-Carport Logo

Was gibts noch Interessantes bei uns? Jede Menge!